Einweihung Renov.
 

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Bericht der Architekten

Im Jahr 2003 erteilte uns die Gemeinde Schwanden den Planungsauftrag für die Totalsanierung des Buchenschulhauses. Die 50-jährigen Bauten wiesen beträchtliche Mängel, insbesondere im Bereich der Gebäudehülle, der sanitären Einrichtungen und der Schulzimmereinrichtungen auf. Umsetzung Um den Schulbetrieb stets aufrecht zu erhalten, entschieden wir uns, die Bauarbeiten in zwei Etappen während der Schulferien im Sommer 2004 und 2005 auszuführen. Dazu standen aber somit jeweils nur sechs Wochen zur Verfügung. Dies bedingte ein gut Vorbereitetes und mit allen Unternehmer abgesprochenes Bauprogramm, welches dann auch umgesetzt werden konnte. Spezielle Beachtung wurden den Schulzimmern gewidmet. Neue Einbauschränke und viel Abstell fläche erleichtern das Arbeiten. Für eine spätere Nutzung wurde jedes Zimmer mit Beamer und EDV-Anschlüssen ausgerüstet. Ein neuer Gruppenraum für die Schülerinnen und ein PC-Raum für die Lehrpersonen konnte zusätzlich eingerichtetwerden. Weiterstehen den Lehrerinnen und Lehrern ein Sitzungszimmer, ein Kopierraum und eine Kleinküche zurVerfügung. Separate Mädchen- und Knabentoiletten mit neuen sanitären Einrichtungen wurden auf allen Etagen installiert. In zwei neuen und grossen Glasvitrinen ist die Tiersammlung im Obergeschoss zur Schau gestellt. Im Unter-geschoss erhielten die Werkräume einen neuen Anstrich und neue Täferdecken mit Schallisolation. Die Fassaden wurden gedämmt und teilweise mit Eternit bekleidet, der bestehende Aussen-putz saniert und frisch gestrichen. Die alten Fenster wurden demontiert und durch neue Isolierglasfenster ersetzt. An der Südostfassade sind Solarzellen montiert, welche den erzeugten Strom an das Gemeindenetz abgeben. Die Solaranlage ist von der Genossenschaft Solar Sernftal gesponsert. Auch die Umgebungsgestaltung wurde in die Sanierung miteinbezogen. Der Rasen ist neu angesät und teilweise mit Rasengittersteinen belegt. Eine Aufwertung erhielt der Platz mit dem Brunnen: Sitzgelegenheiten aus einheimischen Steinblöcken und ein Bollenstein- platz laden zum Verweilen ein. Das Mühlespiel und der Tischtennistisch auf dem unteren Platz der Schulanlage regen die Schülerinnen und Schüler zu Aktivitäten an. Materialien Die Baukommission und das Architektente am legten grossen Wert auf eine qualitativ hochwertige Materialwahl. Die sanfte Farbgestaltung im ganzen Gebäude unterstreicht diese Philosophie. Mit dem dezenten Innenausbau und der neuen Lichtgestaltung in den Schulzimmern wurde eine helle und freundliche Atmosphäre geschaffen.

Kosten

Die Arbeitsgattungen wurden nach dem Submissionsgesetz des Kantons Glarus öffentlich ausgeschrieben. Die Umbauarbeiten "könnten mit 50 Prozent in der Gemeinde Schwanden, mit 30 Prozent im Kanton und 20 Prozent ausserhalb des Kantons ansässigen Unternehmern ausgeführt werden. Nach Beendigung der Bauarbeiten und nach Erhalt der Rechnungen zeigte sich, dass die veranschlagten Kosten eingehalten wurden.

Unser Dank

Wir danken der Gemeinde Schwanden für den geschätzten Auftrag, der Baukommission für die konstruktive Zusammenarbeit und sämtlichen beteiligten Handwerkern und Planern, die zum Gelingen der Sanierung beigetragen haben. Ein spezielles Dankeschön gilt dem Schulabwart. Den Lehrpersonen und den Schülerinnen und Schülern wünschen wir viel Freude im neu umgebauten Buchenschulhaus.
• Fritz Noser Architekturbüro AG, Näfels und Güttinger Planung + Bauleitung AG, Glarus

Bericht des Baupräsidenten

Seit dem Jahre 2000 beschäftigt sich die Baukommission des Schulrates Schwanden mit einem An- und Umbau des 1958 erbauten Buchenschulhauses. Die hohen Gebäudeunterhaltskosten und die defekten Fenster verlangten dringend eine Erneuerung. Der Schulrat vergab das Vorprojekt an das Architekturbüro Seliner in Schwanden. Das Vorprojekt beinhaltete vorerst keinen Anbau, sondern lediglich die Erneuerung der Schulzimmer und der Gebäudehülle. Unter Beizug der Baudirektion mussten wir für ein subventionsberechtigtes Projekt noch auf je zwei Schulzimmer einen neuen Gruppenarbeitsraum erstellen. Diese Änderung verlangte einen Anbau. Die Kostenschätzung dieser Erneuerung inkl. Anbau belief sich auf insgesamt zirka 2,8 Mio. Franken. Die Schulgemeindeversammlung vom 31. Mai 2002 gewährte nach dem Vorprojekt einen Planungskredit von 60'000 Franken. Anschlies send holte die Baukommission Planungs offerten ein, und der Schulrat vergab den Projektierungsauftrag an die Arge Güttinger/ Noser. Nach Abschluss der Planungsarbeiten wurde der Kanton betreffend Subventionen angefragt. Da sich die Finanzlage beim Kanton genau zu diesem Zeitpunkt grundlegend geändert hatte, erhielten wir fast ein Jahr keinen definitiven Entscheid. Das Warten zahlte sich in diesem Fall nicht aus und wir erhielten, da die Praxisänderung bei der Baudirektion in Zukunft keine kantonale Beteiligung bei Sanierungen mehr vorsieht, eine Absage. Aus diesem Grund haben wir unser ursprüngliches Projekt ohne den Anbau und die vier Gruppenarbeitsräume aktiviert. Ohne den Anbau reduzierten sich die Kosten von 2,8 auf 2,25 Mio. Franken. Durch weitere Einsparungen konnten die Gesamtkosten nochmals um 300000 Franken reduziert werden. Die Schiulgemeindeversarhrnlung im November 2003 genehmigte einen Kredit von 1,925 Mio. Franken für die Sanierung. Anschliessend wurde das Detailprojekt gus geschrieben und an die Arge Güttinger/Noser vergeben. Die Zeit drängte, da wir mit der ersten Etappe in den Sommerferien 2004 be ginnen wollten. Die Arbeiten zum Detailprojekt und die Ausschreibungen gingen zügig voran, sodass wir mit den Bauarbeiten der ersten Etappe Ende Juni 2004 beginnen konnten. Die kurze Bauzeit für die erste und die zweite Etappe in den Sommerferien verlangte von der

Haupteingang. Bauleitung und den Unternehmern viel. Nur dank einer ausgezeichneten Koordination und einem sehr guten Einsatz aller Beteiligten konnte jeweils nach den sechs Wochen Sommerferien der Schulbetrieb termingerecht wieder aufgenommen werden. Die Bauherrschaft dankt allen Unternehmern und insbesondere der Bauleitung für die Termintreue und die speditive Abwicklung der Bauarbeiten. Ebenso danken wir dem Lehrpersonal und dem Abwart für deren Mithilfe und ihr Verständnis für die Belastung durch die Arbeiten. •

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   Stand: 03. Februar 2008